Kategorie: News News


Autor: Cecki Verfasst am 03. 08. 2015
Swincar Elektro-Quad



Elektrisch durch jedes Gelände: das neue Swincar soll es ermöglichen, dank revolutionärer Technik – und mit schräger Optik.

Beim Anblick des Swincar gibt es erst einmal große Fragezeichen im Kopf: was soll das denn sein? Die allgemeine Erklärung ist ja noch relativ routiniert zu erzählen. Beim Swincar handelt es sich der Definition nach um ein Quad, das von vier elektrischen Radnabenmotoren mit je 1,5 kW Leistung angetrieben wird.

Swincar mit kurioser Radaufhängung

Etwas schwindelig wird einem jedoch, wenn versucht wird, hinter die Systematik der Radaufhängung zu kommen. In einer mehr als kuriosen Lenkeranordnung werden die beiden Achsen zentral im oberen Bereich der Fahrgastzelle drehbar gelagert. Wahlweise gibt es den/das Swincar in einer Variante mit Vorderrad- und mit Allradlenkung. Pascal Rambaud, Jerome Arsac und Thierry Jammes heißen die Franzosen, die hinter der Entwicklung des Swincar stecken und mit etlichen Patenten die außergewöhnliche Radführung abgesichert haben.

Das Swincar fährt auf Enduro-Reifen, gelenkt wird klassisch mit einem Lenkrad. Der Clou hinter der praktisch frei in alle Richtungen schwenkbaren Radaufhängung ist deren Fexibilität. Über Unebenheiten krabbelt das Swincar wie eine Spinne, lupft bedarfsweise ein Rad, um zum Beispiel über einen Stein zu klettern. Seitlich an Abhängen entlang funktioniert ebenfalls souverän, indem die bergab weisenden Räder weit ausgestreckt werden und so die Fahrgastzelle aufrecht halten.

Swincar mit irrer Verschränkung

In Kurven dagegen neigt sich das Gefährt entsprechend seitwärts und schwenkt auch den Fahrer in Richtung Kurvenaussenrand. Das sieht relativ kurios aus, scheint aber bestens zu funktionieren. Das Swincar schafft es derzeit mit einer Akkuladung auf rund vier Stunden Betriebszeit, bei der angepeilten Serienfertigung sollen verschieden starke Batterien mit unterschiedlicher Laufzeit angeboten werden. Ebenfalls in Planung: ein zweisitziges Swincar. Außerdem soll eine Version mit Steuerung per Joystick entstehen, um Menschen mit Handicap zur Offroad-Mobilität zu verhelfen. Zu möglichen Preisen haben die Erfinder noch keine Aussage getroffen.

Wenn Sie versuchen wollen, die Technik des Swincar zu durchschauen, empfehlen wir das folgende Video.

Quealle: http://www.freenet.de/


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